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Affen zahlen Lehrgeld bei großem Ausflug

von Monkey No. 8

"Noch einiges aufzuholen"

Im spanischen Alcalá de Henares haben die 12 Monkeys den einen oder anderen Groschen Lehrgeld zahlen müssen. Mit nur einem Sieg in der Gruppenphase - gleichzeitig auch die einzigen beiden gewonnenen Sätze - war das Turnier für die Kölner schon am Samstagabend vorbei.

Nach einem klassischen Fehlstart im ersten Satz des Auftaktspiels fasste man zunächst Mut. Der zweite Durchgang gegen den Gastgeber und mehrfachen spanischen Meister Club Balonmano Playa Alcalá konnte nämlich knapp gestaltet werden, erst in der Nachspielzeit (Golden Goal) erzielten die Favoriten per Strafwurf das Siegtor.  In der Mittagshitze - das Thermometer kletterte über 40 Grad - wurde dann die klassische spanische Siesta begangen, knappe zwei Stunden fanden keine Spiele statt.

In der zweiten Begegnung gegen den späteren Finalisten ARHS Team La Roca aus Barcelona hatte man nach der langen Pause nun wieder Probleme, ins Spiel zu finden. "Wir hatten nicht die taktischen Mittel, um uns auf das Spiel der Katalanen einzustellen", stellt Teamchef Sebastian Schneider zähneknirschend fest, "und haben zu keinem Zeitpunkt einen Rhythmus gefunden."  Dies setzte sich auch im Spiel gegen BMP Los Laikers fort. Die junge Mannschaft aus San Sebastián de los Reyes entschied beide Durchgänge knapp für sich, nachdem es für die Monkeys zunächst nach einem ersten Erfolg aussah.

Doch die zwei vorherigen Niederlagen schienen noch im Hinterkopf zu drücken, denn in den entscheidenden letzten Minuten der Sätze behielten die technisch und athletisch starken Spanier auch immer nervlich die Oberhand. "Wir haben in diesen zwei Spielen deutlich unter unseren Möglichkeiten gespielt", ärgert sich Schneider.  Einzig gegen Solfamidas (Madrid) konnte zum Abend ein klarer Sieg eingefahren werden, sodass wenigstens ein kleines Erfolgserlebnis bleibt.

Am Sonntag wurden nur die Finalrunden unter den Erst- und Zweitplatzierten der vier Gruppen ausgespielt, Platzierungsspiele fanden nicht statt. Angesichts des sonst komplett mit spanischen Mannschaften besetzten Turniers blieb ein Vergleichen mit den Turnieren der DBT nicht aus: "Es wurde deutlich, dass die Spanier uns in den spezifischen technischen Fertigkeiten, den taktischen Handlungsoptionen sowie in der Handlungsschnelligkeit um einige Jahre voraus sind. Ein Niveau, welches aktuell ausreicht, um in der DBT zu bestehen, wäre in Spanien nicht dauerhaft konkurrenzfähig. Wir haben noch einiges aufzuholen, um ernsthaft im internationalen Beachhandball eine Rolle zu spielen“, honoriert Frowin Fasold - auch mit dem Blick eines Sportwissenschaftlers - die Klasse der Veranstaltung.

Der Gastgeberverein Alcalá lebt vor, mit welchen Strukturen erfolgreich Beachhandball entwickelt werden kann: auch im Winter werden in der Halle Beacheinheiten abgehalten, die zwei Herrenteams des Vereins trainieren zur Sommersaison hin mehrmals wöchentlich. "Im Hinblick auf zielgerichtetes Training zur spezifischen Leistungssteigerung stecken wir in Deutschland noch absolut in den Kinderschuhen", meint Fasold, "das wurde uns hier deutlich vor Augen geführt. Aber auch genau hier liegt das Potenzial, nicht nur der 12 Monkeys, sondern aller Teams in der DBT, welches wir hoffentlich in den kommenden Jahren ausschöpfen können."

Zu Dank verpflichtet sind die Affen beim erneut mitgereisten Thijs van de Mortel und bei Eurodevil Thomas "Harmlos" Kersebaum. Stark, dass ihr dabei wart!

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